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Was Teilnehmer dieses zweistündigen Workshops erwarten können: 

  • verstehen, was es mit Empathischer Kommunikation nach Marshall Rosenberg auf sich hat
  • erlernen der vier Schritte und drei Säulen der Empathischen Kommunikation sowie anhand eines eigenen Beispiels selbst erleben
  • begreifen, was die EK von der Art, wie wir normalerweise miteinander kommunizieren unterscheidet und warum es soviel erfolgsversprechender ist, unsere Bedürfnisse mit Hilfe der EK zu erfüllen als ohne
  • die Einsicht erlangen, dass es einen erlernbaren Ansatz gibt, mit dem man Konflikte vermeiden bzw. konstruktiver lösen kann.
  • Motivation zu tanken, sich mit diesem Ansatz tiefergehend auseinanderzusetzen


Die Kraft der Empathie in vier Schritten! Einführung in die Empathische Kommunikation nach Marshall Rosenberg. 

„Verdammt noch einmal, jetzt mach endlich Dein Handy aus und guck mich an, wenn ich mit Dir spreche. Immer musst Du mit Deinem Handy spielen, wenn ich Dir gerade etwas Wichtiges erzählen will. Das ist sowas von respektlos, und ich bin es echt satt!“ Kennen Sie solche Situationen, in denen Sie explodieren und jemandem, den Sie eigentlich mögen, sein oder ihr Verhalten um die Ohren hauen? Was wollen Sie in diesem Moment erreichen? Respekt? Ungeteilte Aufmerksamkeit? Und erreichen Sie es? Und wenn ja, zu welchem Preis? Oder müssen Sie sich solche Vorwürfe manchmal von Menschen anhören, die Sie eigentlich schätzen oder sogar lieben und fühlen sich dabei hilflos oder werden ebenfalls so ärgerlich, dass Sie sich wütend gehen solche Vorwürfe wehren? Es gibt eine Möglichkeit, mit seinem Unmut anders umzugehen, sich anders und trotzdem ehrlich auszudrücken ohne dabei den respektvollen Umgang miteinander aufzugeben. Gleichzeitig kann mit einer anderen Art der Kommunikation eine positive Verhaltensänderung beim anderen erreicht werden, ohne dass die Verbindung und das Verhältnis zueinander gestört wird. Genauso kann man lernen, möglichst konstruktiv auf solch ein Verhalten zu reagieren. Die „Empathische Kommunikation“ (nach Marshall Rosenberg) bietet hier eine bewährte Unterstützung. Sie hat in der Tat bereits das Leben tausender Menschen tiefgreifend verändert hat und könnte auch ihres positiv verändern, wenn Sie bereit sind, sich darauf einzulassen. Vielleicht haben Sie den alternative Bezeichnung "Gewaltfreie Kommunikation" schon einmal gehört, aber wissen nicht ganz so recht, worum es sich dabei genau handelt. Vielleicht löst dieser Begriff auch Widerstand in Ihnen aus, weil Sie sich nicht als gewalttätig halten oder auch weil Sie Menschen kennen, die dies auf eine befremdliche Art und Weise anwenden. Vielleicht glaube Sie auch, dass man auch nicht immer nett sein kann und sollte, sondern auch manchmal auf den Tisch hauen muss. Ein großes Missverständnis besteht in der Tat darin, die Empathische Kommunikation als eine Sprache der Harmonie zu verstehen. In der Tat kennt Empathische Kommunikation unter bestimmten Voraussetzungen sogar auch die Anwendung von Gewalt. Wenn Sie neugierig geworden sind, lesen Sie weiter: Empathische Kommunikation (EK) ist ein vierstufiger Prozess, der Menschen hilft, emphatischer und einfühlsamer mit sich selbst und anderen umzugehen, insbesondere in Situationen von Ärger, Enttäuschung oder anderen negativen Gefühlen. Gleichzeitig bietet es eine Möglichkeit, ohne Vorwürfe oder Urteile und doch ehrlich auszudrücken, was man fühlt, braucht und möchte. EK wurde vom US-amerikanischen Psychologen Marshall B. Rosenberg in den 70ziger Jahren entwickelt und hat das Potential das Leben von Menschen und deren Kommunikation miteinander nachhaltig positiv zu verändern. Wir alle haben Momente, in denen wir einmal nicht gewaltfrei miteinander kommunizieren. Sei es, dass wir unserem Ärger einmal Luft machen wollen (wie im obigen Beispiel), anderen offen oder subtil Vorwürfe machen bzw. jemanden vernichtend oder auch nur indirekt kritisieren. Gleichzeitig leiden wir danach in der Regel immer unter dem Schaden, den diese Form der Kommunikation nach sich zieht. Wenn wir uns so ausdrücken, verfehlen wir nicht selten unsere eigentlichen Ziele oder machen mehr kaputt als dass es uns zumindest langfristig hilft. Meist ist es in diesen Momenten auch unsere Hilflosigkeit im Umgang mit unseren starken Gefühlen oder den starken Gefühlen anderer. Die EK bietet eine Hilfestellung, diese Gefühle wahrzunehmen, die Ursache für sie zu finden und wieder in Verbindung mit dem zu kommen, was uns wirklich wichtig ist. Gleichzeitig sollte man EK nicht derart missverstehen, dass es darum ginge, von nun an immer nett sein zu müssen, denn das ist nicht die Intention. Vielmehr geht es darum, dass wir ehrlich zu uns und anderen sind, aber aus einer Haltung des gegenseitigen Respekts. Wir sollten uns deshalb darüber klar werden, dass wir die Chancen auf die Erfüllung unserer Bedürfnisse und die der anderen enorm erhöhen, wenn wir die Verbindung zu uns und anderen mit Empathie stärken sowie das Recht auf Selbstbestimmung beim anderen respektieren. Eine Garantie auf die Erfüllung all unserer Bedürfnisse gibt es auch bei der EK nicht und manchmal will man auch bewusst den anderen altbewährten Weg der urteilenden Kommunikation wählen, um etwas abzukürzen in vollem Bewusstsein, dass dies teurer ist und einen Kollateralschaden verursacht. Das kann man auch weiterhin tun, genauso wie wir manchmal auch unvernünftige Entscheidungen treffen, aber auch bereit sind dafür Verantwortung zu übernehmen. Meist wählen wir aber diesen Weg der Urteile, Vorwürfe und Angriffe auf uns eigentlich nahestehenden Personen in der Annahme, dass es in diesem Moment gar keinen anderen Weg gibt, wir es nicht anders können oder alles andere die Investition an Zeit und Aufwand nicht lohnt. Die EK deckt diesen Trugschluss und die langfristigen negativen Folgen solchen Handelns für alle Beteiligten auf. Sie bietet also eine Alternative, ist aber kein Verhaltensdiktat, das einen zu einem schlechten Menschen macht, wenn man ihm nicht folgt. Jeder Mensch kann sich frei entscheiden, welcher Weg für ihn oder sie in welcher Situation der Beste ist. Dies ist Teil des Bewusstseins Empathischer Kommunikation, denn alles andere würde die Autonomie des anderen missachten. Das Buch Gewaltfreie Kommunikation von Marshall Rosenberg zu lesen ist empfehlenswert, reicht aber meist nicht aus, um die EK zu erlernen und in der Praxis anzuwenden. Eine Einführung in die Empathische Kommunikation erhält man am besten im Rahmen eines Workshops.

Tilman Rieger

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Mit zwei Jahrzehnten Erfahrung in den Bereichen Personal, Führung, Beratung, Coaching, Training und Konflikt-Mediation gründete Tilman Rieger die Beratungsfirma 8C Consulting, die ihren Kunden dabei hilft, wirkungsvoller und vor allem konfliktfreier zu kommunizieren, zu führen und zu kooperieren. 

In seiner früheren Rolle als HR Direktor bei General Motors Europe war Tilman Rieger zuständig für 3000 Mitarbeiter in ganz Europa und setzte große Veränderungsprozesse und Restrukturierungen um.

Heute arbeitet er als zertifizierter Führungskräfte-Coach mit den Schwerpunkten Transaktionsanalyse, Gewaltfreie Kommunikation und Interkulturelles Management. Darüber hinaus entwickelt und moderiert er Führungskräfteworkshops für Manager und Mitarbeiter unterschiedlichster Industrien und kultureller Hintergründe. 

Tilman Rieger ist Personalmanagement-Ökonom (VWA) und Diplom-Pädagoge mit Schwerpunkt Psychologie und Soziologie. 

Er ist seit 2018 Präsident des Shanghai Coaching Circle und Vorstandsmitglied einer der besten englischsprachigen Rhetorik-Clubs Chinas: Shanghai Leadership Toastmasters Club.

Er hat die deutsche sowie die US-amerikanische Staatsbürgerschaft und lebte u.a. in Chicago, Frankfurt, London, Paris, Madrid, Zürich und seit 2015 in Shanghai. Er spricht fließend Deutsch, Englisch, Spanisch und ist konversationssicher in Französisch und Mandarin.

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Starts

 April 18, 2020 at 8:00 PM

Ends

 April 18, 2020 at 10:00 PM

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